New York City's very pretty...




Nachdem wir mal im Hostel angekommen waren (fragt sich nur welches, gell... das rezeptionierende Supermodel in unserer East Village Absteige eröffnete uns nämlich, dass wir nicht nur nicht in einem Zimmer schlafen könnten, sondern jeder außerdem jede Nacht übersiedeln müßte - sowas nennt man "to break up your booking"... bei aller Liebe, das war uns dann doch zuviel... die gute mußte dann halt Sheila anrufen und uns im Partner-Hostel was checken, immerhin steckte sie uns noch zehn Dollar fürs Taxi und die neue Adresse zu... Adresse allerdings falsch, weshalb die U-Bahn-Schwestern-Fraktion schneller war und die Taxi-Fraktion letztlich auch U-Bahn-fuhr, mit mehr Gepäck aber weniger Verfahren. Metro ohne Verfahren sowieso ein Ding der Unmöglichkeit: C, eigentlich local, runs express uptown, deshalb bleibt nur noch B, die allerdings nur bis 9pm fährt. D ist überhaupt kompliziert. Und A funktioniert nur nach Mitternacht. Und meistens ist dann ohnehin alles anders, das steht dann auf so lustigen Zetteln angeschlagen: Wenn B nicht fährt, nehmen Sie die F zur X Station, und steigen in die D, die dann den F track abfährt, aber nur von da bis da und überhaupt nur jede zweite Stunde an Wochentagen. Oder so. Gottseidank kommen dann nette Menschen und helfen. Wir staunten nicht schlecht, als uns ein Schwarzer fragte: "Wo müssen Sie hin? Kann ich behilflich sein?" Kein Wunder jedenfalls, dass manche New Yorker aufs Fahrrad umsteigen..., ähm, wo war mein Satzanfang?) und abgelegt hatten, ging`s auch schon los: Sandwich im Central Park, dicken Kindern der "ärmeren" Democrats der West Seite des Parks beim Baseball zuschauen, und sich fragen, wie dann die Kinder der noch gestopfteren Republicans ausschauen. Als Ausgleich joggende New Yorker von der Parkbank aus beim Vorbeilaufen beobachten. Der Kaffee und das Klo kommen nicht näher, wir müssen was dagegen bzw dafür tun. Unsere erste Busfahrt. East Village. Bier. Ansonsten halt Brooklyn-Bridge (wieder ein Beweis: hinter jedem kranken Mann steht eine brückenbauende Frau) und Ground Zero und das, woran wir halt sonst noch vorbeikamen. Man beachte das noch-schöne Wetter!

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